Aktuelle Veranstaltungen

 Programm - August 2019 bis November 2019

  

Beachten Sie auch unsere Angebote unter Ausstellungen, Regelmässige Veranstaltungen und Kurse.



FR, 15. November19:30Das Leben des Tibet-Forschers Peter Aufschnaiter
FR, 22. November19:30Der Jowo Shakyamuni Buddha – das heiligste Kunstwerk Tibets
DO, 28. November19:30Weisheitsmeditation mit Lama Kunsang Rinpoche
FR, 29. November19:30Nomadenvölker – stark, aber bedroht (2)
FR, 06. December19:30Die Tuwa-Nomaden
SA, 07. December10:00Weihnachtsverkauf
DO, 12. December19:30Weisheitsmeditation mit Lama Kunsang Rinpoche
FR, 13. December19:30Trekken im ehemaligen Königreich Mustang


November

FR, 15.11.19Das Leben des Tibet-Forschers Peter Aufschnaiter
19:30h

Lesung und Vortrag von Nicholas Mailänder



Nicholas Mailänder stellt seine Aufschnaiter-Biographie „Er ging voraus nach Lhasa“ vor und ergänzt bzw. korrigiert Heinrich Harrers Helden-Mythos „Sieben Jahre in Tibet“.

Es war Peter Aufschnaiter, Heinrich Harrers stiller Kamerad, der Tibetisch sprach und so den beiden Männern einen sicheren Aufenthalt in Lhasa ermöglichte. Der Autor gewährt Einblicke in das Leben eines Mannes, der als Bergsteiger in den Himalaya reiste und in Tibet als Entdecker, Forscher und Entwicklungshelfer lebte, bis die chinesische Invasion ein Verbleiben verunmöglichte. 1952 verlässt er das Land und arbeitet fortan bis zu seiner Pensionierung in Kathmandu als Agrarexperte für die UN-Landwirtschaftsorganisation.

Nicholas Mailänder ist Freikletterer, Schriftsteller, Verleger und Diplompädagoge. Er war in den neunziger Jahren bei der Zentrale des Deutschen Alpenvereins DAV im Referat Klettern und Naturschutz tätig. Er beschäftigte sich auch mit der Geschichte des Bergsteigens und Kletterns und veröffentlichte dazu Artikel und Bücher.

Eintritt: Fr. 15.-

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FR, 22.11.19Der Jowo Shakyamuni Buddha – das heiligste Kunstwerk Tibets
19:30h

Bildervortrag von Michael Henss



Das wichtigste Ziel aller buddhistischen Pilger und Besucher des tibetischen Kulturkreises ist seit 1300 Jahren der Jokhang-Tempel in Lhasa. Die zentrale hochverehrte Buddha-Statue des „Jowo Rinpoche“ wird in diesem Vortrag erstmals umfassend vorgestellt: Verehrung und Ritual, Ikonographie und stilistische Merkmale, die ereignisreiche Geschichte bis zum Bildersturm der Kulturrevolution, eine vom Referenten gesponserte Neuvergoldung und noch unbekannte Forschungen geben erstmalige Einblicke in das „spirituelle Herz“ der tibetischbuddhistischen Welt. Michael Henss konnte seit 1980 die Schätze des Haupttempels von Lhasa dokumentieren.

Dr. Michael Henss ist Kunsthistoriker und Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel über asiatische Kunst mit Schwerpunkt auf Tibet und Ostasien sowie Co-Kurator der Ausstellung „Die 14 Dalai Lamas“. 2014 erschien sein zweibändiges Standardwerk „The Cultural Monuments of Tibet“.

Eintritt: Fr. 15.-

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DO, 28.11.19Weisheitsmeditation mit Lama Kunsang Rinpoche
19:30h

Einführung in den tibetischen Buddhismus mit Meditation

Details siehe Rubrik "Regelmässige Veranstaltungen".

Unkostenbeitrag: Fr. 20.–

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FR, 29.11.19Nomadenvölker – stark, aber bedroht (2)
19:30h

Mongolen, Kirgisen, Tibeter, Kurden, Tuareg, Massai
Bildervortrag von Willi Zweifel in zwei Teilen (2)



Im zweiten Teil der Präsentation von Willi Zweifel mit den Nomadenvölkern weltweit stehen Handwerk und Kunst im Vordergrund, aber auch der Kulturwandel und der Einfluss von aussen, der wohl die grösste Herausforderung für das Überleben der nomadischen Lebensweise weltweit darstellt. Dabei geht es nicht nur, aber im Besonderen um Tibets Nomaden, deren Lebensweise durch die Sinisierung und die nach totaler Kontrolle strebende Politik der Zentralregierung akut bedroht ist. Die Sicht wird auf weitere Teile der Welt ausgeweitet: auf die Kurden, die Mongolei und Afrika sowie auf das moderne Nomadentum der Dauerweltreisenden und der Technomaden, begünstigt durch die Digitalisierung. Auch am zweiten Abend hören wir Musikstücke aus der Nomadenwelt und haben Gelegenheit für eine Schlussdiskussion.

Eintritt: Fr. 15.-

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December

FR, 06.12.19Die Tuwa-Nomaden
19:30h

Bildervortrag von Barbara Simeon



Heute gibt es noch 4000 Tuwiner, die wie ihre Vorfahren als Nomaden im Hohen Altai leben. Ihr Glaube ist tief verwurzelt in ihrer Naturreligion und im Buddhismus. Galsan Tschinag, der bekannte Schamane und Schriftsteller und Oberhaupt der Tuwa-Nomaden, bezeichnet sein Volk als „Insel der Menschheit der vergangenen Jahrtausende“, dessen Kultur erhalten werden muss. Das traditionelle Nomadenleben gerät durch klimatische Veränderungen und Einflüsse der Neuzeit unter Druck. In Tuwa angesiedelte Kasachen gewannen innerhalb weniger Generationen durch ihren Kinderreichtum schnell die Oberhand.

In der kommunistischen Zeit (1937–1992) wurden in der Mongolei alle religiösen/spirituellen Gebetshäuser und Gegenstände verboten und unzählige buddhistische Klöster vernichtet. Das Kloster in Tsengel konnte als Lagerschuppen die Zeit überdauern. Heute wird es restauriert und soll wieder mit Mönchen belebt und beseelt werden.

Der gemeinnützige Schweizer Verein „Open Hearts for Mongolia“ (www.ohfm.ch) unterstützt die Projekte der Galsan-Tschinag-Stiftung. Barbara Simeon ist Präsidentin des Vereins.

Eintritt: Fr. 15.-

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SA, 07.12.19Weihnachtsverkauf
10:00h

10 bis 16 Uhr

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DO, 12.12.19Weisheitsmeditation mit Lama Kunsang Rinpoche
19:30h

Einführung in den tibetischen Buddhismus mit Meditation

Details siehe Rubrik "Regelmässige Veranstaltungen".

Unkostenbeitrag: Fr. 20.–

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FR, 13.12.19Trekken im ehemaligen Königreich Mustang
19:30h

Mehr Details im nächsten Programm.
Eintritt: Fr. 15.-

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