Aktuelle Veranstaltungen

 Programm - Dezember 2022 bis April 2023

  

Beachten Sie auch unsere Angebote unter Ausstellungen, Regelmässige Veranstaltungen und Kurse.



FR, 10. February19:30The Shepherdess of the Glaciers
DI, 14. February19:00Runder Tisch zur gemeinsamen Erkundung des I Ging
FR, 17. February19:30Rakaposhi – der Feenberg im Karakorum
FR, 24. February19:30Auf Buddhas Spuren - Pilgern im Buddhismus
FR, 03. March19:30Neues aus Bhutan
FR, 10. March19:30Filme junger Nepali im Fokus
DI, 14. March19:00Runder Tisch zur gemeinsamen Erkundung des I Ging
FR, 17. March19:30Von Reis und Salz - Die Bhote Khampa in Westnepal
FR, 24. March18:30Vernissage: Kreise
FR, 24. March19:30Mandala – auf der Suche nach Erleuchtung
SA, 25. March19:30Mandala – auf der Suche nach Erleuchtung
FR, 31. March19:30Heavy Craving - 大餓 – Grosser Hunger
FR, 14. April19:30Hindustan und Hinduismus
SA, 06. May16:30Mitgliederversammlung des Vereins Tibet Songtsen House mit Apéro Riche
FR, 12. May19:30Achtsamkeit und SEEL - ein gelassenes, mutiges und mitgefühlsbasiertes Leben führen in unruhigen Zeiten


February

FR, 10.02.23The Shepherdess of the Glaciers
19:30h

Französisch-indischer Film über Hirten in Ladakh





Die 50-jährige Tsering treibt, als eine der letzten Schafhirtinnen im Gya-Miru-Hochtal in Ladakh und jüngste in ihrem Dorf, 350 Ziegen und Schafe zu den Weiden auf 4000 bis 6000 Metern Höhe. Der Film dokumentiert ihr entbehrungsreiches, oft einsames Leben, geprägt von einem unwirtlichen Klima und einer zuweilen feindseligen Natur. Trotzdem behält Tsering ihre gute Laune, sie singt, lacht und philosophiert.

Im Werk der Filmschaff enden Stanzin Dorje Gya und Christiane Mordelet spiegelt sich im Schicksal einer isolierten Existenz eine universelle, meditative Ebene: Wir betreten eine raue Welt mit wechselnden Jahreszeiten, einer kargen Berglandschaft und der vertrauensvollen Beziehung zwischen Mensch und Tier und werden Zeugen eines Lebens, das der Natur das Überlebensnotwendige abringt und ihr mit Ehrfurcht und Freude begegnet.

Dauer: 74 min., Ladakhi mit englischen UT

Eintritt: Fr. 15.–

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DI, 14.02.23Runder Tisch zur gemeinsamen Erkundung des I Ging
19:00h

Oscar Gilliéron führt durch den Bilderreichtum des Buchs der Erkenntnis

weiterer Termin: 14.3.



In Form eines Runden Tisches erkunden wir den Bilderreichtum des I Ging, dieses faszinierenden Buches, das zu Reflexion und Selbsterkenntnis inspiriert.

Das I Ging oder „Buch der Wandlungen“ hat seine Wurzeln in der Bronzezeit des alten China (9.–7. Jh. v. u. Z.). Es besteht aus 64 Strichzeichen (gua), die durch kurze Texte (yao) erläutert werden. Diese 64 gua bilden den Kern des Werkes und repräsentieren grundlegende Erfahrungs- und Zeitqualitäten wie Geburt, Hochzeit und Tod. Seit seinen Anfängen ist das I Ging mit einer eigenen Orakeltechnik verbunden, die es ermöglicht, auf eine Frage ein oder zwei gua als Antwort zu erhalten. Als Orakel wurde es während über 2000 Jahren im Reich der Mitte von Kaisern und Gelehrten wie auch vom einfachen Volk als Entscheidungshilfe befragt und geschätzt. Heute zählt das I Ging zu den Klassikern der Weltliteratur.

Oscar Gilliéron aus Luzern (1953) widmet sich als Bibliothekar seit Jahrzehnten dem Studium seines Lieblingsbuches, das ihm zu einem wertvollen Begleiter durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens geworden ist.

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich, alle sind willkommen.

Teilnahme frei, Kollekte

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FR, 17.02.23Rakaposhi – der Feenberg im Karakorum
19:30h

Bildervortrag von Jürgen Wasim Frembgen





Bis 1972 war Nager eines der letzten Sakralkönigreiche der Welt im Norden Pakistans. Seine Bewohner am Fuss des Feenberges Rakaposhi, eines eindrücklichen Siebentausenders, bezeichnen ihre Heimat stolz als das „Land von Gold und Aprikosen“. Ihr majestätischer Hausberg ist in ihren Augen von Feen bewohnt. Jürgen Frembgen erforschte das Gebiet während mehrerer Jahrzehnte. Er präsentiert das Alltagsleben der Menschen im Gleichklang mit der Natur, die vormoderne Religion und die Rituale, Kunst und materielle Kultur in Wort und Bild.

Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen ist ein deutscher Ethnologe, Islamwissenschaftler und Schriftsteller. Seinen Arbeitsschwerpunkt bilden islamische Religions- und Kulturgeschichte, insbesondere die islamische Mystik (Sufismus), die Kulturen Pakistans sowie Irans und Indiens. Er war als Hauptkonservator und Leiter der Orient-Abteilung des Staatlichen Museums für Völkerkunde (heute: Museum Fünf Kontinente) in München tätig.

Eintritt: Fr. 15.–

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FR, 24.02.23Auf Buddhas Spuren - Pilgern im Buddhismus
19:30h

Bildervortrag von Thomas Lempert



Thomas Lempert nahm uns bereits bei einer Veranstaltung mit dem Forum der Religionen im vergangenen September mit auf eine eindrückliche Pilgerreise zu den wichtigsten Stätten des Buddhismus in Indien und Nepal. Da der Anlass ausgebucht war, stellt uns der Referent freundlicherweise seine sehr persönliche Pilgerreise nochmals vor. Im Buddhismus soll Pilgern zur Ruhe im Körper, Stille beim „Inder- Welt-Sein“ und zu Weite im Geist führen. Wenn Gläubige schrundige Füsse oder den angeschlagenen Kopf mit einem innigen Lächeln vorführen könnten, dann sei tiefes Glück vorhanden, sagt der buddhistische Lehrer Thomas Lempert. Er wird persönliche sowie fotografische Einblicke in seine Pilgerreisen zu den vier Hauptpilgerstätten und anderen Orten des Buddhismus präsentieren.

Eintritt frei, Kollekte

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March

FR, 03.03.23Neues aus Bhutan
19:30h

Anlass mit der Gesellschaft Schweiz-Bhutan



INFO: Details folgen.

Eintritt frei, Kollekte zugunsten der Vereine

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FR, 10.03.23Filme junger Nepali im Fokus
19:30h

präsentiert vom Freundeskreis Schweiz-Nepal











Wir zeigen zwei Kurzfi lme junger Nepali, die von der Bündner Toni Hagen Stiftung unterstützt wurden. Die Filme „The Cremator“ und „Chitrapuri Nagar“ werden vom Vizepräsidenten der Stiftung Sujan Malla vorgestellt.

„The Cremator“ von Nishon Shakya handelt vom Leben und den Einsichten von Gyan Bahadur Acharya, der seit 30 Jahren als Leichenverbrenner beim Pashputinath Tempel arbeitet. Der mit 70 Jahren älteste Kremator refl ektiert vor dem Hintergrund von loderndem Holzfeuer und dem Rauch der Verbrennungsstätten über Wohlstand, Religion, Familie, Leben und Tod. Seine tiefen Gedanken erinnern uns an das Unvermeidliche in jedem Leben.
Dauer: 30 min., Nepali mit englischen UT

„Chitapuri Nagar“ ist ein Kurzfi lm von Rajeela Shrestha. Er zeigt die Vergangenheit und sozio-kulturelle Aspekte der Entwicklung eines vergessenen Tals. Was waren die Folgen der Eröff nung der neuen Tribhuyan Autostrasse für das Tal und den Ort Chitrapuri Nagar, als eine historische Wegroute durch das Tal plötzlich wegfi el?
Dauer: 14 min., Nepali mit englischen UT

Der Anlass ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Freundeskreis Schweiz-Nepal. Anschliessend sind alle zum traditionellen Apéro Riche eingeladen.

Eintritt frei, Kollekte zugunsten der Vereine

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DI, 14.03.23Runder Tisch zur gemeinsamen Erkundung des I Ging
19:00h

Oscar Gilliéron führt durch den Bilderreichtum des Buchs der Erkenntnis



In Form eines Runden Tisches erkunden wir den Bilderreichtum des I Ging, dieses faszinierenden Buches, das zu Reflexion und Selbsterkenntnis inspiriert.

Das I Ging oder „Buch der Wandlungen“ hat seine Wurzeln in der Bronzezeit des alten China (9.–7. Jh. v. u. Z.). Es besteht aus 64 Strichzeichen (gua), die durch kurze Texte (yao) erläutert werden. Diese 64 gua bilden den Kern des Werkes und repräsentieren grundlegende Erfahrungs- und Zeitqualitäten wie Geburt, Hochzeit und Tod. Seit seinen Anfängen ist das I Ging mit einer eigenen Orakeltechnik verbunden, die es ermöglicht, auf eine Frage ein oder zwei gua als Antwort zu erhalten. Als Orakel wurde es während über 2000 Jahren im Reich der Mitte von Kaisern und Gelehrten wie auch vom einfachen Volk als Entscheidungshilfe befragt und geschätzt. Heute zählt das I Ging zu den Klassikern der Weltliteratur.

Oscar Gilliéron aus Luzern (1953) widmet sich als Bibliothekar seit Jahrzehnten dem Studium seines Lieblingsbuches, das ihm zu einem wertvollen Begleiter durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens geworden ist.

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich, alle sind willkommen.

Teilnahme frei, Kollekte

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FR, 17.03.23Von Reis und Salz - Die Bhote Khampa in Westnepal
19:30h

Vortrag von Hanna Rauber



Zwischen 1976 und 1977 lebte Hanna Rauber als erste Ethnologin bei den Bhote Khampa, einer kleinen tibetisch-sprechenden Gemeinschaft in Nepal, die vom Tauschhandel von Salz aus Tibet und Indien mit Reis der nepalesischen Hügelbauern lebte. In ihrer kürzlich publizierten Ethnographie, illustriert mit Fotografi en, Grafi ken und Karten, beschreibt die Referentin das Leben der Händlernomaden, die mit Schafen und Ziegen zwischen Purang (Westtibet) und Dhangadhi (Nepal) unterwegs waren.

Mit den einschneidenden Grenzregulierungen Chinas um 1990 endete der traditionelle Tauschhandel, neue Erwerbsquellen mussten gesucht werden. Im Epilog geht die Referentin auf die Neuerungen seit der Demokratisierung Nepals ein. Dank der Eingliederung der Nicht-Hindu-Minoritäten wurden aus der einst rechtlosen Volksgruppe vollwertige Bürger Nepals. Anhand ihres Tagebuchs frischt Hanna Rauber auch Erinnerungen an die herausfordernde Feldforschung auf.

Anschliessend laden wir zu einem Apéro ein.

Hanna Rauber: Of Salt and Rice. Life and Trade of the Bhote Khampa in Far West Nepal. Völkerkundemuseum der Universität Zürich 2022, 192 Seiten mit zahlreichen Fotografien und Karten, ISBN 978-3-909105-76-2

Eintritt: Fr. 15.–

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FR, 24.03.23Vernissage: Kreise
18:30h

von Hansjörg Quaderer



Hansjörg Quaderer beschäftigt sich ein halbes Leben lang mit dem Himalaya, mit Tibet und dem Buddhismus. Zirkuläre Bildwelten faszinieren ihn. Als Künstler ist er von der Tiefenschärfe der kosmischen Mandalas aus Bhutan inspiriert. Er lotet die Dimensionen des Kreisphänomens aus, indem er selber Kreise zeichnet. Sein Wunsch: mit bildnerischen Mitteln ein Ebenbild von Pi zu erstellen. Wir zeigen einige Blätter seiner Recherche.

Hansjörg Quaderer studierte an den Kunstakademien von Urbino und Bologna in Italien, war lange Zeit freischaff end und unterrichtete von 2000 bis 2019 bildnerisches bzw. analoges Gestalten an der Universität Liechtenstein. Heute ist er als Maler, Literat und Verleger tätig und in verschiedenen Organisationen aktiv.

Eintritt frei

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FR, 24.03.23Mandala – auf der Suche nach Erleuchtung
19:30h

im Songtsen House, Zürich

Details: 25.03.2023 "Mandala – auf der Suche nach Erleuchtung" im Literaturhaus Schaan, Liechtenstein.

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SA, 25.03.23Mandala – auf der Suche nach Erleuchtung
19:30h

im Literaturhaus Schaan, Liechtenstein

Heilige Geometrie in der Kunst der Welt

Bildervortrag von Peter van Ham





Ausgangspunkt ist Peter van Hams Faszination des tibetisch-buddhistischen Mandala, das ursprünglich einen heiligen Kreis bezeichnet und als Meditationshilfe dient. Mit der Zeit stellte er fest, dass ihm diese Formen der Weltbilder in unterschiedlichen Kulturen weltweit begegnen. In seiner Präsentation stellt er seine Analyse des Phänomens der „heiligen Geometrie“ in Kunst und Architektur sowie der ihnen zugrunde liegenden Weltanschauungen vor. Dazu hat er eine eindrückliche Auswahl künstlerischer Meisterwerke, Bauwerke und Rituale aufgespürt und sie in bestechenden Fotografi en festgehalten, von denen er einige vorführt; die Gesamtheit ist in seinem soeben erschienenen Buch zu sehen. Die den Mandalas zugrundeliegenden Prinzipien, die sich in Darstellungen spiritueller Künste auf der ganzen Welt finden, sind Ausdruck der Bestrebungen des Menschen, die Welt zu verstehen, das Chaos um ihn herum zu ordnen und seinen Platz darin zu finden.

Peter van Ham, Forscher, Autor, Fotograf und Ausstellungskurator mit Sitz in Frankfurt am Main, bereist seit 40 Jahren die Welt mit Schwerpunkt Asien, speziell Himalaya. Er ist unter anderem Autor von 15 Büchern und Mitglied der Royal Asiatic Society, der Royal Geographical Society und des Explorers Club. Peter van Ham bestritt u. a. den denkwürdigen Eröff nungsanlass unseres Zentrums im Jahr 2019, als der Raum mit seinen grossformatigen Aufnahmen aus dem Alchi-Tempel vollständig eingekleidet wurde.

Peter van Ham, Mandala – auf der Suche nach Erleuchtung, Heilige Geometrie in den spirituellen Künsten der Welt, 392 Seiten, D/E, ISBN deutsche Ausgabe 978-3-89790-674-7

Eintritt: Fr. 15.–

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FR, 31.03.23Heavy Craving - 大餓 – Grosser Hunger
19:30h

Film aus Taiwan







„Heavy Craving“ ist ein eindrucksvolles und wichtiges Drama von Pei-Ju Hsieh über den Konformismuswahn in Taiwan. Die Hauptfi - gur Jiang Ying-Juan ist leidenschaftliche Köchin in einem Kinderhort und hat ein grosses Herz. Seit sie denken kann, wird sie wegen ihres Übergewichts gemobbt – von ihrer Familie, den Kindern im Hort oder Freunden. Mit ihrem 30. Geburtstag erreichen die Vorwürfe ihrer Mutter eine neue Dimension. Da sie es nicht mehr erträgt, dass ihre Tochter noch immer bei ihr wohnt und nicht abnehmen will, hat sie Ying-Juan kurzerhand bei einem Fitnesscenter angemeldet. Der Körper wird als Ausdruck einer Leistung und einer Leistungsbereitschaft verstanden, womit ein Versagen automatisch auf den Menschen zurückzuführen ist. Fettleibigkeit, Essstörungen oder die Lust, Frauenkleider anzuziehen, sind Ausdruck eines „schwachen Willens“. Als Ying-Juan eines Tages ein Lieferant zur Hilfe eilt, beschliesst sie, ihr Leben zu ändern. Bald aber verliert sie die Freude am Kochen und stellt ihren Entschluss wieder infrage.

Mit einer kurzen Einführung in den kulturellen Kontext von Stella L’Homme. Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturverein Ananasli.

Eintritt frei, Kollekte

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April

FR, 14.04.23Hindustan und Hinduismus
19:30h

mit Satish Joshi

Der Indo-Schweizer Satish Joshi zeigt einen etwas anderen Blick auf Geschichte und Aktualität des Hinduismus und die Beziehung zu Gautama Buddha und dem Dalai Lama.

Eintritt: Fr. 15.–

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May

SA, 06.05.23Mitgliederversammlung des Vereins Tibet Songtsen House mit Apéro Riche
16:30h

Türöffnung: 16.30 Uhr

Versammlung: 17 Uhr

Apéro Riche: ca. 18.30 Uhr

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FR, 12.05.23Achtsamkeit und SEEL - ein gelassenes, mutiges und mitgefühlsbasiertes Leben führen in unruhigen Zeiten
19:30h

Einführung von Karma Lobsang

Einführung in Achtsamkeit und soziales, emotionales und ethisches Lernen (SEEL) im Songtsen House und digital mit Zoom. Im Anschluss kann ein mehrteiliger digitaler Kurs belegt werden.

Eintritt: Fr. 15.–

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